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| MEINE INSTRUMENTE IM EINZELNEN | |
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Innerhalb meines Programms der Meisterinstrumente fertige ich Querspinette ("bentside spinets"), Italienische, Flämische und Französische Cembali sowie Mozart'sche Hammerklaviere (nach A. Stein). Das Italienische Cembalo ist ein eigener Entwurf, der auf Basis einer vergleichenden Analyse italienischer Tasteninstrumente des 16. und 17. Jahrhunderts entstand. Das Instrument wird vor allem aufgrund seiner bemerkenswerten Tonstärke und hohen Tonqualität, wegen seines ansprechenden Designs und der Realisierung in wertvollem toskanischen Zypressenholz geschätzt. Es wird zahlreichen musikalischen Anforderungen gerecht und hat darüber hinaus den Vorteil, dank seiner geringen Ausmaße leicht transportabel zu sein. Das einmanualige Flämische Cembalo ist eine Kopie nach Ruckers (Anfang 18. Jh.) mit "grand ravallement". Bei dem zweimanualigen Französischen Cembalo handelt es sich um eine Kopie nach P. Taskin (1769). Das Tisch-Spinett "FLORENTIA" ist das jüngste, von mir entworfene und realisierte Instrument. Das Gehäuse besteht aus seltenem toskanischen Zypressenholz, der Stimmstock und die Feinarbeiten aus massivem italienischen Kirschbaum. Nicht umsonst wurde das Instrument benannt nach dem Namen der Stadt FLorenz in der Renaissance. FLORENTIA vereint seinen antiken und beeindruckenden Klang mit der gewohnten Zuverlässigkeit und den leichten Transport, die meine Instrumente auszeichnen. Seine Stimme ist klar und bestimmend und hervorragend geeignet für das Basso Continuo-Spiel kleiner Consorts, zur Begleitung von Gesangs- und Instrumentalsolisten, für das solistische Cembalo-Repertoire Italiens, des englischen Virginals sowie das Hervorheben des Bach'schen Kontrapunktes. Das Querspinett stellt ein typisches Instrument sowohl der italienischen als auch der englischen Tradition der ersten Hälfte des 18. Jh. dar. Mein Entwurf ist ein Elaborat von historischen Originalen, da ich auf einen Tonumfang von 5 Oktaven und eine Transponiervorrichtung nicht verzichten wollte. Dank dieser Voraussetzungen kann das Instrument für das ganze Cembalo-Repertoire eingesetzt werden, insbesondere aber für das Basso Continuo-Spiel, selbst innerhalb größerer Consorts. Ich habe in der Baßoktave das "Fis" weggelassen, da diese Note nirgendwo in der historischen Cembaloliteratur auftaucht und so einmal mehr eine Anlehnung an die historischen Vorbilder erreicht wurde.
Somit ist die "Linea da studio" heute die ideale Alternative für Schüler, Studenten, Musikschulen und Konservatorien, die ein Instrument in preisgünstigem Gewand suchen, ohne auf die bewährten musikalischen Qualitäten meiner Instrumente verzichten zu müssen. Getragen von dieser Philosophie habe ich drei Instrumente für diese Linie entwickelt: Die drei Schul-Instrumente haben in weniger als einem Jahr einen solch großen Erfolg erzielt, dass damit endlich eine viel zu lang bestehende Lücke im Bereich des Studiums der Alten Musik geschlossen werden konnte! |
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